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Hier finden Sie von mir ausgewählte Cyanotypien aus meinem Atelier.

 

Die Cyanotypie ist eine Fototechnik aus den Anfängen der Fotografie. Das Verfahren wurde im Jahre 1842 von dem englischen Naturwissenschaftler und Astronomen Sir John Herschel entwickelt. Es ist ein Verfahren, das nicht wie die klassische schwarz-weiß Fotografie auf Silber beruht sondern auf Eisensalzen. Daher wird die Cyanotypie oft auch als Eisenblaudruck bezeichnet.

Von ihrer Technik her ist die Cyanotypie ein traditionelles Kopierverfahren, das unter Sonnenlicht leuchtend blaue Bilder erzeugt. Die Objekte und Pflanzen werden hierzu direkt auf das lichtempfindliche Papier gelegt und dann mit Sonnenlicht belichtet. Die Belichtungsdauer beträgt, abhängig von der Sonnenintensität, zwischen 10 und 60 Minuten – im Winter bis zu mehreren Stunden. Bei diesem Belichtungsprozess entsteht das Pigment „Berliner Blau“, auch als „Preußisch Blau“ oder „Pariser Blau“ bezeichnet, das dem Foto seine spezielle Farbe verleiht.

Das ursprünglich blaue Bild kann durch Bleichen und anschließendes Tönen auch in andere Farbtöne umgewandelt werden.

 

Das Anfertigen von Cyanotypien ist ein künstlerisch-handwerklicher Prozess. Dementsprechend sind handwerkliche Spuren in Form von Farbverläufen und Schattierungen, die beim Beschichten, Bleichen, Tönen und Wässern der Papiere entstehen können, immer Teil des Gesamtwerkes. Diese machen jede Cyanotypie zu einem unverwechselbaren Unikat.

 

Jedes Werk wird sorgfältig für Sie verpackt und zeitnah versendet.

Bitte berücksichtigen Sie, dass die am Monitor dargestellten Farben leicht von den realen Farben abweichen können.

Alle Preise verstehen sich inklusive Versandkosten und der gesetzlichen Mehrwertsteuer für Kunstwerke (7 %).

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